DAS ZITAT

»Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen.«

(Winston Spencer Churchill)

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Fermentationsvorgang

Zur Fermentation sollten die Tabakblätter zusammengepresst in einer Wärmekammer gelagert werden, die über mehrere Wochen eine Temperatur von etwa 45 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 80% hält, die durch Einlegen eines laufend feuchtgehaltenen Tuches erzeugt wird. Dazu werden die dachtrockenen Blätter einer Partie glattgestrichen, aufeinander gestapelt, fest zusammengerollt und mit Tabakgarn zusammengebunden. Für eine gleichmäßige Fermentation und auch zur Erholung der Blätter und Beurteilung des Fermentationsfortschritts sollten die Rollen regelmäßig wieder auseinandergerollt und umgestapelt werden: die inneren Blätter kommen nach außen und umgekehrt.

Die Fermentationsdauer unterscheidet sich nach Sorte, vorangegangenem Trocknungsgrad, Verwendungsart und vor allem Blattstand. Unteres Blattgut benötigt 1-2 Wochen, während Mittel- und Hauptgut bis zu 3 Wochen fermentiert werden. Obergut und oberes Hauptgut ist sehr eiweißhaltig und wird daher bis zu 4 Wochen fermentiert. Würztabak für Zigaretten- oder Pfeifentabak wird kürzer, also 1-2 Wochen lang fermentiert. Das Ende der Fermentation wird durch eine Geruchs- und Glimmprobe festgestellt: Der Tabak sollte wohlriechend sein, beim Abbrennen nicht nach verbranntem Eiweiß riechen und weiße Asche hinterlassen. Außer bei Obergut sollte außerdem die Glut nicht zu schnell ausgehen.

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