DAS ZITAT

»Er brauchte etwa drei Stunden, um eine Zigarre zu rauchen - und wir mussten warten.«

(Plácido Domingo)

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Vom Feuer und vom Wasser

Es gibt seit Jahrhunderten eine sehr große Rauchergilde, die Zeit zum Nachdenken und viel Geduld hat und meist gute Gesellschaft pflegt.

Derzeit noch kurios erscheint den meisten Menschen das orientalische Lebensgefühl, sich den den täglichen Stress in einer Wasserpfeife wegzurauchen - auch Shisha (sprich: Sischa) genannt. Der Rauch des Tabaks wirkt kühl und erfrischend, ist von vielen schädlichen Stoffen gereinigt und nicht ohne belebende Wirkung. Ursprünglich in Indien zuhause, eroberte die Wasserpfeife die gesamte arabische Welt binnen eines Jahrhunderts, wo sie bis heute inmitten geselligen Beisammenseins ihren Platz hat. Schon ihre schlichte Anwendung wirkt mentalitätsverändernd, weshalb sie seit einige Jahren das Abendland mit seinen Streßrauchern erobert: Es ist ein gediegenes Vergnügen, das sich zwanglos über Stunden zieht und die letzten Nervositäten des Alltags löst.

Das Prinzip ist sehr einfach: In ein Wassergefäß mit einem Schlauch oberhalb des Wasserpegels wird eine Säule gesteckt, auf der sich der Tabakkopf befindet. Jeder Zug am Schlauch befördert den Rauch durch die Wassersäule hindurch. Der Tabak brennt nicht direkt ab, sondern wird von Holzkohle erhitzt und gibt dadurch seine Aromen ab, der Rauch wird nochmals durch die Wassersäule abgekühlt und gereinigt. Von daher unterscheidet sich das Wasserpfeifen-Rauchen oder "Blubbern" grundsätzlich vom Zigaretten-, Pfeifen- oder Zigarrenrauchen. So besagt auch eine ungeschriebene Regel: Rauche nie eine Zigarette vor einer Shisha.

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